Erschöpfung und Belastung

Digitale Erschöpfung

28. April 2026 · 2 Min. Lesezeit

Digitale Erschöpfung entsteht selten durch ein einzelnes Gerät. Sie wächst aus Dauerverfügbarkeit, Reizdichte und dem Verlust von Übergängen.

Der Tag beginnt mit dem Blick aufs Handy, läuft in Benachrichtigungen weiter und endet oft ohne wirkliche Ausleitung. Dazwischen fehlt vielen Menschen nicht nur Ruhe, sondern auch das, was man innere Nachreifung nennen könnte: Zeit, in der Erlebtes überhaupt sinken darf.

NIMH empfiehlt unter anderem, Schlaf zu schützen, Bildschirmlicht vor dem Einschlafen zu reduzieren und regelmäßige entspannende oder ruhige Aktivitäten bewusst einzuplanen. Auch die Debatten rund um soziale Medien und psychische Gesundheit zeigen, dass digitale Umgebungen vor allem dort belastend werden können, wo Vergleich, Reizüberflutung und ständige Aktivierung dominieren.

Digitale Erschöpfung ist daher nicht bloß ein Technikthema. Sie ist auch ein Thema innerer Zugänglichkeit.

Was dir selbst schon gut tun kann

Wann Unterstützung sinnvoll wird

Wenn Schlaf leidet, Konzentration deutlich abnimmt, innere Unruhe ständig hoch bleibt oder digitale Nutzung immer stärker mit Erschöpfung, Vergleich oder Leere zusammenhängt, ist genaueres Hinschauen sinnvoll.

Quellen

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